Neue Ideen haben, Projekte umsetzten, die den Standort aber auch die Unternehmen nach vorne bringen, ein gemeinsames Marketing zur effizienten Fachkräfteansprache entwickeln –  das alles haben sich nach einem Moderationsprozess mit der EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH die Unternehmen des Standortes Rheine mit der Initiative „Rheine-Standort der guten Arbeitgeber“ auf die Fahne geschrieben.

Seit 2015 setzt die Initiative gemeinsam mit der EWG schlagkräftige Projekte- und Marketingmaßnahmen um. Eine dieser Ansätze ist die business:city, welche seit 2017 auch den Stadtstrand anbietet. Die Unternehmen kommen dabei aus Solidarität zum Handel in die Innenstadt und präsentieren sich dort ganz überraschend anders, denn bei der Fachkräfteansprache gewinnen lebendige Standorte mit attraktiven Innenstädten immer mehr an Bedeutung. Das Thema Lebensgefühl am Standort rückt hierbei stärker in den Fokus. Darum ist es den Unternehmen wichtig, auch die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt zu verbessern und neuartige Erlebniswelten zu implementieren.

In diesem Jahr haben die Unternehmen dabei den Fokus auf das große Themengebiet der „Nachhaltigkeit“ gesetzt. So konnten die Besucher der Innenstadt Wäscheleinen mit nachhaltigen Produkten aus dem Unternehmen Kettelhack bewundern oder sich ausführlich über Windenergie informieren. GE Renewable Energy hatte extra ein Rotorblatt mitten auf die Nepomukbrücke gelegt, damit man direkt vor Ort einen Eindruck erhalten konnte, wie sich die Länge der Rotorblätter bei der neuen Generation der Windkraftanlagen verändert hat. Diese sind heute länger als die Nepomukbrücke.

Die Innenstadt wurde durch die Ausstellung der Produkte und auch durch die digitale Vorstellung der Unternehmen direkt im Einzelhandel für die Bevölkerung und Besucher zum Erlebnis- und Schauraum. Begleitet wurden diese Aktionen durch Vorträge, Impulse, Bau- und Repairprojekte und vieles mehr in einem umgewandelten Leerstand, der zum Werkstattraum wurde.

Etwas Besonderes hatte sich die Tischlerei Dickmänken einfallen lassen. In einem außergewöhnlichen Abendprogramm haben diese mit interessierten Gästen Weinregale aus alten Feuerwehrschläuchen in der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf erstellt. Die Einnahmen in Form eines Materialzuschusses spendete das Unternehmen Dickmänken an den Zonta-Club. Dieser war ebenfalls in der business:city aktiv und hat upgecycelte Taschen veräußert. Die Einnahmen und Spende gehen an Frauen aus Rheine in Altersarmut.

Nach vier lebhaften Wochen rund um Vorträge, Stadtstrand, Produktdarstellungen und business:lounge & friends zog die EWG als Veranstalter nun ein erstes Resumee:

„Wir haben eine lebendige Innenstadt mit einem besonderen Zauber erlebt, uns wurde immer wieder mitgeteilt wie schön und überraschend die Aktionen sind. Der Stadtstrand wurde bei diesem Wetter zur Wohlfühloase mit lässigem Charme. Das Wichtigste ist aber, dass wir durch solche intensiven Projekte mit den Unternehmen immer näher zusammenrücken und die interessierten Bürger spüren, dass sich Rheine verändert und pulsiert“, fasst das Team der EWG um Nicole Hermes, Marike Thien und Bettina Thelen-Reloe Ihre ersten Eindrücke zusammen.

Jetzt wird man die Erfahrungen intensiv mit den Unternehmen besprechen und die Aktivitäten für die nächste business:city abstimmen.

 

Alle Infos zum Nachlesen: https://www.rheine-standortdergutenarbeitgeber.de/projekte/businesscity-2019/