
‚Markteintritt und Marketing im Nachbarland: Das Beste aus zwei Welten‘, so das Motto des zweiten Unternehmertages. Ein Impulsvortrag mit Schlaglichtern auf die beiden Nachbarn, die zwar räumlich nicht weit voneinander entfernt sind, wo es aber trotzdem ganz erhebliche Unterschiede im Kundenkontakt und dem entsprechenden Marketing gibt. Gilt die deutsche Wirtschaft als maskulin geprägt mit Attributen wie Sachlichkeit, Transparenz und Verbindlichkeit sind die Niederlande eher feminin geprägt mit flachen Hierarchien in Betrieben und verlässlichen persönlichen Beziehungen.
An runden Tischen konnten sich Unternehmen aus Rheine und Borne über bereits gemachte Erfahrungen oder geplante Geschäftstätigkeit im Nachbarland austauschen. Gute Gespräche zwischen Unternehmen für die die Unterschiede diesseits und jenseits der Grenze vor allem eine interessante Herausforderung sind, waren die Basis für eine sehr positive und gelöste Stimmung in Borne. Der informative Nachmittag endete einhellig mit dem Resümee, doch öfter als bisher zusammen kommen zu wollen und im Gespräch zu bleiben. Beim abschließenden Stampot-Essen, einem Pendant zum westfälischen Eintopf, und einem Grolsch konnten die Teilnehmer den Tag Revue passieren lassen.