Rheine, 14. September 2026 – Der direkte Austausch mit den Unternehmen am Standort gehört
zu den zentralen Aufgaben der EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für
Rheine mbH. Einen entsprechend hohen Stellenwert misst die kommunale Wirtschaftsförderung
regelmäßigen Unternehmensbesuchen bei. Im Rahmen dieser Bestandspflege waren EWG
Geschäftsführer Ingo Niehaus und André Reinke aus dem Gewerbeflächenmanagement jetzt bei
Elektro Essmann an der Von-Liebig-Straße zu Gast. Mit den Geschäftsführern Michael und Stefan
Essmann sprachen sie über die weitere Entwicklung des Familienunternehmens, geplante
Investitionen sowie aktuelle wirtschaftsrelevante Themen.
Seit mehr als 70 Jahren in Rheine verwurzelt
Elektro Essmann blickt auf eine über 70-jährige Unternehmensgeschichte zurück. 1954 von Aloys
und Elisabeth Essmann in der Rheiner Innenstadt gegründet, hat sich der inhabergeführte
Meisterbetrieb kontinuierlich weiterentwickelt. Heute beschäftigt das Unternehmen rund 60
Mitarbeitende und ist sowohl regional als auch deutschlandweit tätig. Das Kerngeschäft bilden
Elektro- und Gebäudeinstallationen insbesondere für Gewerbe- und Industrieobjekte sowie
Verbrauchermärkte.
Das Leistungsspektrum reicht inzwischen von klassischen Elektroinstallationen über Photovoltaik
und intelligente Gebäudeautomation bis hin zu Ladeinfrastruktur und ganzheitlichen
Energiekonzepten. Dabei werden unter anderem Photovoltaik, Speichertechnik, Ladeinfrastruktur
und intelligentes Lastmanagement miteinander kombiniert. Ein weiteres Standbein ist die
professionelle Lichtplanung. Im „Lichthaus“ am Rheiner Standort präsentiert das Unternehmen
auf rund 400 Quadratmetern hochwertige Beleuchtungslösungen und entwickelt individuelle
Lichtkonzepte.
Auch räumlich hat sich Elektro Essmann in Rheine kontinuierlich weiterentwickelt. 2002 erwarb
das Unternehmen ein Grundstück an der Von-Liebig-Straße, 2013 kam eine unmittelbar
angrenzende Erweiterungsfläche hinzu. Ein Jahr später erfolgte der vollständige Umzug an den
heutigen Unternehmenssitz. Mittlerweile umfasst der Standort rund 6.700 Quadratmeter, vor Ort
gibt es noch Erweiterungsmöglichkeiten, die allerdings begrenzt sind. Im Gespräch mit der EWG
ging es daher auch um die weitere Unternehmensentwicklung und geplante Investitionen am
Standort.
Fachkräfte und Nachwuchs im Blick
Ein wichtiges Thema des Austausches war zudem die Gewinnung von Fachkräften und
Auszubildenden. „Die Gewinnung motivierter Fachkräfte ist mittlerweile ein zentraler Faktor für
die weitere Unternehmensentwicklung. Wir setzen dabei stark den direkten Kontakt zu Schulen –
eine Strategie, die sich bewährt hat. Allein in diesem Jahr konnten wir acht neue Auszubildende
einstellen“, erläuterten die Unternehmensvertreter. Formate, die junge Menschen und
Unternehmen miteinander in Kontakt bringen und berufliche Perspektiven am Standort sichtbar
machen, würden aus Unternehmenssicht ausdrücklich begrüßt, ergänzen sie mit Verweis auf das
anstehende Zukunftsfestival.
„Dass ein mittelständisches Unternehmen in diesem Umfang selbst ausbildet und aktiv den
Kontakt zu jungen Menschen sucht, ist ein starkes Signal für den Standort“, so Niehaus. „Gerade
angesichts des zunehmenden Wettbewerbs um Fachkräfte brauchen wir engagierte Unternehmen
und unterstützen die Unternehmen mit Formaten wie der regemäßig ausgebuchten
Ausbildungsmesse und MINT & Care.“
Infrastruktur als wichtiger Standortfaktor
Neben der Fachkräftesicherung spielte die Verkehrsinfrastruktur eine wichtige Rolle im Gespräch.
Positiv bewerteten die Unternehmensvertreter die zeitliche Vorverlegung morgendlicher
Verbindungen im ÖPNV-Angebot. Auch die Fertigstellung der beiden Kreisverkehre am Venhauser
Damm wird als Verbesserung für die Erreichbarkeit des Gewerbestandortes gesehen.
Handlungsbedarf sieht das Unternehmen im Zufahrtsbereich Venhauser Damm /
Sandkampstraße. Insbesondere zu den Stoßzeiten komme es dort zu erheblichen Wartezeiten.
Auch vor dem Hintergrund wiederkehrender Unfälle wird die geplante Entschärfung der
Verkehrssituation begrüßt.
Unternehmensbesuche als wesentliches Instrument der Bestandspflege
„Unternehmensbesuche geben uns die Möglichkeit, unmittelbar zu erfahren, was die Betriebe vor
Ort beschäftigt, welche Entwicklungsschritte sie planen und wo wir als Wirtschaftsförderung
unterstützen können“, betont Ingo Niehaus. „Gerade bei unseren Bestandsunternehmen wollen
wir frühzeitig im Austausch sein und Entwicklungen aktiv begleiten“, ergänzt André Reinke.
„Unternehmen wie Elektro Essmann, die seit Jahrzehnten in Rheine verwurzelt sind und
kontinuierlich in ihren Standort investieren, sind ein wichtiger Bestandteil des
Wirtschaftsstandortes.“

v.l.n.r.: Ingo Niehaus, André Reinke, Stefan Essmann, Michael Essmann jun.

Kontakt:
EWG für Rheine mbH
André Reinke
Gewerbeflächenmanagement
Heiliggeistplatz 2
48431 Rheine
Mail:
Tel: +49 5971 80066-50

Elektro Esmann GmbH
Michael Essmann jun. / Stefan Essmann
Geschäftsführer
Von-Liebig-Straße 2
48432 Rheine
Mail:
Tel: +49 5971 91122-0