EWG-Geschäftsführer Ingo Niehaus im Austausch mit FMO-Geschäftsführer Andrés
Heinemann – wirtschaftliche Bedeutung, internationale Erreichbarkeit und aktuelle
Entwicklungen im Luftverkehr im Fokus

Rheine/Greven, 5. Oktober 2026

Die Bedeutung des Flughafens Münster/Osnabrück (FMO) für
den Wirtschaftsstandort Rheine stand im Mittelpunkt eines Austauschs zwischen Ingo Niehaus,
Geschäftsführer der EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH
und Andrés Heinemann, FMO-Geschäftsführer. Bei einem persönlichen Kennenlernen sprachen
beide über die aktuellen Entwicklungen am Flughafen, die Bedeutung einer guten überregionalen
und internationalen Verkehrsanbindung für Unternehmen sowie die Rolle des FMO als
Standortfaktor für die gesamte Region.
Dass der Flughafen aktuell eine positive Entwicklung verzeichnet, zeigt auch ein jüngster
Meilenstein: Ende September begrüßte der FMO bereits den einmillionsten Fluggast des Jahres
2026, rund eine Woche früher als im Vorjahr. Damit setzt der Flughafen seine positive
Entwicklung trotz eines weiterhin herausfordernden Umfelds für den deutschen Luftverkehr fort.
„Für einen starken Wirtschaftsstandort ist eine gute Erreichbarkeit von großer Bedeutung. Auch
für viele Unternehmen in Rheine sind schnelle Verbindungen zu Geschäftspartnern, Kunden und
Absatzmärkten ein wichtiger Faktor. Mit dem FMO haben wir einen leistungsfähigen Flughafen
direkt vor unserer Haustür“, betont EWG-Geschäftsführer Ingo Niehaus. Gleichzeitig spiele die
Nähe zum Flughafen auch im Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte eine Rolle.
„Erreichbarkeit und Mobilität gehören heute ebenso zur Lebens- und Standortqualität wie
attraktive Arbeitsplätze, Wohnangebote oder Freizeitmöglichkeiten.“
Im Gespräch ging es deshalb insbesondere um die Anforderungen der regionalen Wirtschaft an
das Flugangebot. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Lufthansa-Verbindung nach München. Über
das internationale Drehkreuz bestehen zahlreiche Anschlussmöglichkeiten zu Zielen in Europa
und weltweit. Auch der Ausbau des touristischen Flugangebots sowie die Stationierung weiterer
Flugzeuge am FMO waren Gegenstand des Austauschs.
„Die starke Nachfrage aus unserer Region zeigt, welchen Stellenwert der FMO für Geschäfts- und
Privatreisende hat“, erklärt FMO-Geschäftsführer Andrés Heinemann. „Gerade für wichtige
Verbindungen ist es entscheidend, dass die Angebote von den Unternehmen und den Menschen
in der Region auch tatsächlich genutzt werden. Eine enge Vernetzung mit der regionalen
Wirtschaft ist deshalb für uns von großer Bedeutung.“
Diskutiert wurden darüber hinaus die derzeitigen Herausforderungen des Luftverkehrsstandortes
Deutschland. Hohe Standortkosten, der internationale Wettbewerb der Flughäfen und
Fluggesellschaften sowie veränderte Rahmenbedingungen im Geschäftsreiseverkehr wirken sich
unmittelbar auf das Angebot an deutschen Regionalflughäfen aus. Gleichzeitig konnte sich der
FMO in den vergangenen Jahren im bundesweiten Vergleich positiv entwickeln.
Auch die Erreichbarkeit des Flughafens aus Rheine sowie mögliche Potenziale für eine noch
stärkere Vernetzung von Flughafen, Unternehmen und regionalen Wirtschaftsförderungen
wurden thematisiert. Dabei ging es unter anderem um die Frage, wie Bedarfe der Unternehmen
frühzeitig sichtbar gemacht und wichtige Flugverbindungen gemeinsam unterstützt werden
können.
„Der FMO ist für Rheine nicht einfach nur der nächstgelegene Regionalflughafen. Er ist Teil
unserer regionalen Infrastruktur und damit ein Faktor, den wir auch im Standortmarketing, bei
Unternehmensgesprächen und bei der Ansprache von Fachkräften stärker mitdenken können“, so
Niehaus.
EWG und FMO wollen den begonnenen Austausch fortsetzen und insbesondere bei
wirtschaftsrelevanten Themen zukünftig eng im Gespräch bleiben.

Foto: v.l. Ingo Niehaus (EWG) und Andrés Heinemann (FMO)
Kontakt:
EWG für Rheine mbH
Heiliggeistplatz 2, 48431 Rheine

+49 5971 800660