Gartenstadt Gellendorf
Über die Gartenstadt Gellendorf
Die Gründung der Gartenstadt Gellendorf GmbH geht auf eine Partnerschaft zwischen öffentlicher Hand und Privatwirtschaft zurück. Gesellschafter sind private Investoren und die EWG Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH, eine 100-prozentige Tochter der Stadt Rheine. Die Gartenstadt Gellendorf GmbH wird die ehemalige Bundeswehr-Kaserne in Rheine-Gellendorf für eine zivile Nutzung entwickeln. Dabei teilt sie sich die Aufgaben mit der Stadt Rheine.
Das Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt die Stadt Rheine hier insbesondere bei der Erneuerung der äußeren Erschließung des Areals sowie der Anlage öffentlicher Grünflächen und eines Spielplatzes. Einen entsprechenden Förderbescheid hat der Regierungspräsident der Bezirksregierung Münster, Dr. Peter Paziorek, am 4. Dezember 2007 der Bürgermeisterin der Stadt Rheine, Dr. Angelika Kordfelder, übergeben.
Entwicklungsgeschichte
Bereits im Jahr 2002 haben Rat und Verwaltung der Stadt Rheine begonnen, gemeinsam mit dem damaligen Eigentümer, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, ein Entwicklungskonzept für die ehemalige Militärfläche zu erarbeiten. Eine fraktionsübergreifende Arbeitsgruppe unter Führung der Ratsmitglieder Jürgen Gude, Josef Niehues, Horst Dewenter, Günter Thum, Günter Löcken, Rainer Ortel und Alfred Holtel hat gemeinsam mit dem Verwaltungsvorstand der Stadt Rheine, insbesondere den Dezernenten Dr. Heinz Janning und Dr. Ernst Kratzsch, die Grundstrukturen für die Umsetzung dieses ambitionierten Konversionsprojektes erarbeitet.
Im Anschluss daran haben der Regionalrat sowie der Rat der Stadt Rheine die notwendigen Beschlüsse zur Umsetzung dieses Konversionsprojektes gefasst.
Die Gartenstadt Gellendorf GmbH hat daraufhin im Juni 2007 eine ca. 16 Hektar große Teilfläche von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben erworben. Die Stadt Rheine hat einen Teil der öffentlichen Strassen sowie der Grünflächen (insgesamt ca. 8 Hektar) gekauft.
Zielsetzung
Das Konzept zur Entwicklung der Gartenstadt Gellendorf sieht vier Teilbereiche vor: Zunächst entsteht im Norden des Areals ein Gewerbegebiet. Weiterhin werden zwei Bereiche mit 28 bzw. 25 Baugrundstücken zur Bebauung mit Einfamilienhäusern und Doppelhaushälften ausgewiesen. Im zentralen Bereich der Kaserne befinden sich diverse Unterkunfts- und Bürogebäude, die entweder für eine neue Nutzung hergerichtet werden oder zurückgebaut und für eine Neubebauung aufparzelliert werden.
Die Verantwortlichkeiten und jeweiligen Aufgaben sind zwischen der Stadt Rheine und der Gartenstadt Gellendorf GmbH in einem städtebaulichen Vertrag geregelt. Dieser sichert die nachhaltige Entwicklung des Areals zu einem neuen, attraktiven Quartier zum Leben und Arbeiten innerhalb Gellendorfs.
Geleitet wird die Entwicklung der Gartenstadt Gellendorf von Diplom-Volkswirt Ingo Lanver, der von der Stadtverwaltung Rheine in die Geschäftsführung der Gartenstadt Gellendorf wechselte.
Download: Gestaltungsplanung Gartenstadt Gellendorf (PDF, 1,7 MB)
www.gartenstadt-gellendorf.de







