Ems-Galerie Rheine
November 2011: Die Planungen für die „Ems-Galerie“ konkretisieren sich…
Wie die ersten Entwurfszeichnungen bereits erkennen ließen, wird die gegliederte Baukörperstruktur auch für den Bereich der Hohen Lucht konsequent fortgeführt. Hierbei ist es geplant, die baukörperartige Struktur von der Emsseite hin zur Hohen Lucht zu vergrößern, um die Parkebenen auch nach außen hin erkennbar darzustellen. Es ist vorgesehen, die Fassade im Bereich der Parkebenen mit Lochblech-Lamellen zu versehen, welche in unterschiedlichen Winkeln, halboffen zueinander angeordnet werden. Des Weiteren sollen die Gebäudefugen dezent illuminiert werden, um die Besonderheit der Architektur zu unterstreichen. 
Auch das Münstertor wird im Zuge der Umsetzung der „Ems-Galerie“ ein neues zeitgemäßes Gesicht erhalten. Während der Bereich des Parkhauses zur Ems hin eine abgerundete Fassade erhalten soll, ist am Eingang der Münsterstraße vom Ring aus eine kubusartige Bebauung projektiert. 

In den kommenden Wochen werden nun die, für die Realisierung der „Ems-Galerie“ erforderlichen, Bauleitplanverfahren vorangetrieben. Darüber hinaus wird auch die Planungskonzeption für die „Ems-Galerie“ von Seiten des Projektentwicklers Hermann Klaas und seinem Architektenteam in enger Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Rheine und der EWG für Rheine mbH konkretisiert.
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Februar 2011: Der erste Entwurfsvorschlag liegt vor
Die ersten Planungen für das Quartier „Im Coesfeld“ reichen mittlerweile über 20 Jahre zurück. Verschiedene Investoren haben sich in dieser Zeit zusammen mit der Stadt Rheine sehr intensiv um städtebauliche Konzepte bemüht. Bis heute ist es nicht gelungen, diesen wegen seiner heterogenen Eigentümerstruktur äußerst komplexen Innenstadtbereich, neu zu ordnen und zu revitalisieren.
Seit Oktober 2008 arbeitet der regionale Projektentwickler Hermann Klaas aus Lingen in enger Abstimmung mit der Stadt Rheine und der EWG Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH intensiv an einer ganzheitlichen Entwicklung dieses emsnahen Quartiers im Herzen der Stadt Rheine.
In den vergangenen zweieinhalb Jahren führte Herr Klaas eine Vielzahl von Gesprächen mit Stadt, Eigentümern, Planern und Architekten. Als Ergebnis dieser Gespräche und Konzeptionsüberlegungen steht nun ein erster Vorabentwurf für die Neuordnung des innerstädtischen Quartiers an der Ems fest.
Für das Quartier „Im Coesfeld“ präsentierte der Projektentwickler Hermann Klaas gemeinsam mit seinem Architektenteam das Konzept der „Ems-Galerie“. Hierbei beabsichtigt der Projektentwickler mit der „Ems-Galerie“ das Bild der Innenstadt an wichtigen Punkten zu reparieren und zu vervollständigen. Insbesondere wird die Ems mit einer gastronomisch bereicherten Promenade ein neues, lebendiges Gesicht erhalten.
Der gesamte Komplex wird, in einzelne Baukörper aufgelöst, das bestehende Straßen- und Wegenetz der Stadt Rheine erweitern und ergänzen. Neue Eingänge sind in der Münsterstraße und der Emsstraße, sowie durch die Gastronomiebereiche vom Emsufer aus geplant. Diese Eingänge gliedern sich in Größe und Maßstab in die bestehenden Straßenfassaden ein.
Im Inneren der „Ems-Galerie" wird das Bild eines städtischen Straßenverlaufes mit einzelnen Baukörpern und dazwischen liegenden Wege- und Sichtverbindungen übernommen. Diese inneren Straßen werden transparent überdacht, und bieten so ungetrübtes Flanieren bei jeder Witterung. Als eine Besonderheit der „Ems-Galerie" ist die Dachkonstruktion hervorzuheben. Hier lassen sich an schönen Sonnentagen Teile des Daches wie bei einem Cabriolet öffnen.
Das Ende der Haupterschließungsstraße mündet in einen städtisch anmutenden, ebenfalls transparent überdachten Platz. Hier liegen die auch zentralen Rolltreppen für die vertikale Erschließung der „Ems-Galerie". Die auf dem Dach angeordneten PKW-Stellplätze werden hier ebenfalls direkt in das Herz des Quartiers über Rolltreppen und Fahrstühle angebunden. Die entlang der Uferpromenade gelegenen Cafés und Restaurants der Ems-Terassen bringen die Stadt und den Fluss zusammen.
Insgesamt umfasst der erste Vorentwurf der „Ems-Galerie" eine projektierte Verkaufsfläche von 12.000 m² - darunter 2000 m² aus dem Bestand - zusätzlich weitere Flächen für Wohnungen, Dienstleistungen, Nahversorgung und Gastronomie.









